…in Hamburg. Überraschenderweise erwartet mich Hamburg trocken und fast mild. Vom Flughafen geht es direkt zur Sporthalle. Aber zuvor gönne ich mir ein Astra, da es nach zwei Stunden Verspätung nun nicht mehr auf weitere 5 Minuten ankommt und versuche mit meinem Handgepäck durch die Einlasskontrolle zu gelangen. Daran sollte sich der Flughafen Security-check mal orientieren! Mein Ticket hat natürlich meine Schwester, die seit guten zwei Stunden im Getümmel ist, also heißt es wieder warten – aber ich ruhe ja dank des kleinen Taschenbuddhisten in mir selbst. Irgendwann bin ich drin, also vorerst bei der Garderobe, wo mir alles abgenommen wird und man mir mitteilt, dass das Konzert ja fast vorbei sei. Ich erwiedere trocken „Sag das mal dem Flieger von Rom aus!“ und kriege ein Augenrollen und seine Rückseite. Vielleicht, weil ich auch als Obdachlose durchgehe mit meinem Rucksack, meinen Flugzeugmief, der dezenten Astrafahne, ungeduscht und -gekämmt.
Tatsächlich habe ich nur den ersten Song verpasst, habe einen wunderschönen Abend und taue langsam wieder auf bis ich vom ganzen tanzen brenne. Alles ist perfekt.

Du lachst, du weinst, du strahlst, du scheinst.
Du kratzt, du beißt, Fastenzeit vorbei. Und wie du brennst, wie du fällst.
Alles wird perfekt! Alles! Alles!
Alles wird perfekt! So perfekt!
Casper, So perfekt