Und wir fahren nach Hause in’s Hafengebiet und singen ein trauriges Seefahrerlied über Fernweh, die Wellen und unsere Heimat am Meer. Über Liebe, den Hass und den heiligen Geist, die Möwe, die dir auf dein Autodach scheißt. Irgendwann kommen wir sicher, ganz sicher mal wieder hier her und trinken die Minibar leer.
Monsters of Liedermaching, Seefahrerlied

Hamburg: So kommen wir nach Hause um dann doch nur wieder weiter zu ziehen und gen Süden zu fliehen. Susy ist abgegeben und wartet die nächsten zwei Wochen in Málaga auf uns und ich werde leicht schwermütig bei dem Gedanken sie zurück zu lassen. Hamburg selbst scheint mir momentan wenig verlockend -kalt, grau und fremd. Überall weihnachtet es…
Die letzten Teile werden aus meiner alten Wohnung geholt, bevor sie endgültig übergeben wird. Ich bin froh, wenn ich die damit einhergehende Verbindlichkeit endlich los bin. Zuletzt hat es an mir gezerrt. Ich hänge lieber in der Luft als an alten Gewohnheiten oder Mauern. Vielleicht bin ich ein Vagabund, vielleicht ein Träumer, vielleicht eine Heimatlose, aber egal in welche Schublade man mich steckt, ich bin frei.